Preise einer Keratinanwendung

Die aus Brasilien stammende Keratinglättung oder Escova Progresiva ist eine populäre Technik. Zwischenzeitlich geriet sie ziemlich in Verruf durch die Verwendung von Keratinprodukten mit Formaldehyd. Inzwischen ist die brasilianische Methode wieder rehabilitiert, weil viele Hersteller (unter Zwang) ihre Formeln weitgehend geändert haben. Es handelt sich dabei um eine sanftere Glättungsvariante als die Kopfplatte, die man nach einer japanischen Haarglättung bekommt.

Abgesehen davon gönnen sich viele Frauen eine Keratinkur, um ihrem Haar einfach mal was Gutes zu tun, weil die Behandlung mit Keratin das Haar geschmeidig und seidig macht.

Was kostet eine Keratinbehandlung?

Das ist kein billiger Spaß. Der genaue Preis variert von Salon zu Salon, aber mit mindestens 200 € für eine gesamte Haarkur mit Keratinglättung sollte man schon rechnen.

Eine Keratinbehandlung bzw. brasilianische Keratinkur ist teuerer als ein normaler Friseurbesuch, aber billiger als eine japanische Haarglättung. Dafür hat man dann auch drei bis vier Monate Ruhe mit den Haaren. Wer regelmäßig zum Friseur geht (beispielsweise jede Woche) findet das vielleicht insgesamt auf ein Jahr gerechnet nicht mehr so viel teurer als immer wiederkehrende Besuche..

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Die Popularität der Haarglättung mit Keratin hat natürlich auch zu einem starken Konkurrenzkampf in der Branche gesorgt, so dass Kunden in Städten mit hoher Salondichte von dem Wettbewerb profitieren.

Nun sollte man sich aber immer über die verwendeten Methoden und Produkte informieren. Wer kein Gesundheitsrisiko eingehen möchte, sollte vorab ein Beratungsgespräch führen, um sicher zu sein. Dann lieber ein paar Euro drauflegen, als später Juckreiz in den Augen, auf der Kopfhaut oder gar nach wenigen Wochen brüchige Haare zu bekommen.

Heimanwendung

Eine einfache Keratinkur kann man auch zu Hause durchführen. Es dauert ein paar Stunden und ist etwas aufwändiger, aber man kann sich beispielsweise mit einer Freundin koordinieren und damit auch etwas Spaß haben.

Wer die Anwendung zu Hause macht, kann die Produkte direkt im Internet kaufen. Es lohnt sich, erst ein wenig zu recherchieren und lieber sicher zu gehen, als sich mit dubiösen Sonderangeboten oder Billiglösungen zufrieden zu geben. Die Stiftung Warentest testet regelmäßig viele Haarpflegeprodukte und auch in Friseurkreisen bekommt man gute Informationen. Eine Heimanwendung ist vor allem wegen der Kosten der Arbeitszeit billiger als ein Salon. Dafür ist Qualität bei einem Profi besser.

Kosten-Nutzen Rechnung

Nun sollte man genau abwägen, was im Endeffekt langfristig billiger oder teurer ist. Wenn man jede Woche zum Frisör geht, sammelt sich im Laufe eines Jahres so einiges an Rechnungen an. Da ist es sicher nicht ganz verkehrt, nur zwei bis dreimal oder seltener hinzugehen, und die teure Behandlung durchführen zu lassen. Über das ganze Jahr gerechnet wird das ungefähr gleich liegen.

Hinzu kommt, dass die Haare bei ständigen Anwendungen (Färben, Tönen, Stylen, Dauerwelle, usw.) ziemlich leiden. Spart man sich die Strapaze und traktiert das Haar nur alle paar Monate, bekommen die Haare eine Ruhepause. Wenn das Aussehen durch eine teure Behandlung über viele Wochen hinweg gut oder zumindest akzeptabel ist, geht die Rechnung auf.

Die teuerste Variante von allen ist eine schlecht durchgeführte Heimanwendung. Brüchige lange Haare kann man oft nur noch abschneiden. Der Ärger darüber ist möglicherweise nicht mit Geld aufzuwiegen.

Friseur- und Salonsuche

Es gibt wohl kaum eine genauere Preisinfo als die der Friseursalons selbst. Diese Suchmaske sucht innerhalb der üblichen Suchmaschinen nach Friseursalons, so dass Sie die Preise direkt vor Ort nachschlagen können.

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