Haare selbst kräftigen

Nicht nur Lebensmittel enthalten wertvolle Substanzen wie Vitamine, über die sich unsere Haarpracht freut. Auch Kräuter bieten Allerhand für schöne Haare.

Heilpflanzen wie Brennnessel, Kapuzinerkresse, Ingwer oder Rosmarin enthalten Spurenelemente und Nährstoffe, über die sich Kopfhaut und Haare freuen.

Diese Kräuter müssen nicht nur als Gewürze in den Salat, sie können auch teilweise als Tinktur in die Kopfhaut einmassiert werden, als Tee getrunken oder als Haarspülung genutzt werden.

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Kräutermischung für gesunde Haare.

Kamille beruhigt die Kopfhaut

Kamille haben viele Frauen bereits vor Jahrhunderten genutzt, beispielsweise Kamillentee gegen fettige Haare oder einfach zur Stärkung von blonden Haaren. Kamille wirkt beruhigend und sorgt auf der Kopfhaut für eine Reduzierung der Talgproduktion.

Wöchentliche Kamillenteespülungen wirken für die Haare wie ein Spa-Besuch. In vielen Haarpflegemitteln befindet sich daher auch Kamille als Inhaltsstoff.

Vitamin-Öle für gestresste Haare

Auch diverse Mischungen in Form von Haarölen enthalten Vitamine, die mit einer leichten Massage in die Kopfhaut einmassiert werden können.

Wenn man es lieber zu Hause zubereitet, mischt man die Zutaten selbst und rührt beispielsweise Banane, Karottenextrakt, Eigelb, Zitronenöl und weitere Öle darunter, um eine eigene Haartinktur herzustellen.

Kommerzielle Produkte enthalten oft Biotin, Provitamin A, Vitamin B6, Vitamin K, Vitamin C und Folsäure.

Hausgemachte Produkte enthalten die Vitamine, die auch in den verwendeten Lebensmitteln enthalten sind. Man schmiert sich die Mischung ins Haar und lässt sie gründlich einwirken. Hinterher wäscht man das Ganze mit einem milden Shampoo aus und fertig.

Zutaten für kräftiges Haar

Eier enthalten wertvolle Proteine und Vitamin B12. Nicht nur als Lebensmittel zum Essen, sondern auch als Zutat für eine hausgemachte Haarkur gehören Eier zum Standard für schöne Haare.

Trockenfrüchte, also Nüsse, Mandeln und Co. enthalten wertvollen Zink, Selen und Vitamin B in beachtlichen Mengen. Eine Handvoll davon essen oder gemahlene Nüsse in der Haarpaste sind ebenfalls eine gute Zutat.

Als Bindemittel für Haarpasten nutzt man meistens Öl, beispielsweise hochwertiges Sonnenblumenkernöl, das aufgrund seines hohen Vitamin B- Gehalts zu den Top-Tipps für Haarmittel gilt.

Ballaststoffe schmiert man lieber nicht ins Haar. Sie gehören auf den Teller! Über die Nahrung bekommt isst man Folsäure und Vitamin B6 in ausreichenden Mengen, um die Haarwurzeln gut mit Sauerstoff zu versorgen.

Antioxidantien sind für fast alle Belange vorteilhaft, und natürlich auch für die Haare. Speziell an Vitamin C reiche Obstsorte und Gemüse wie Spinat helfen dem Körper, das für alle Bindegewebe und Haar wichtige Kollagen zu produzieren.

Grüne Blattgemüse gehören ebenfalls zu einer gesunden Haarkur. Ob als Smoothie, als Paste oder als Beilage, ihr Gehalt an Eisen, Kalzium und Vitamine A und C stimuliert die Kopfhaut und hält sie auf natürliche Weise feucht.

Fisch, vor allem die Sorten mit viel Omega-3-Fettsäuren, sind für eine gesunde Kopfhaut unerlässlich.

Und schließlich Joghurt, der nicht nur gesund ist, sondern auch durch seine Konsistenz eine ideale Basis für viele hausgemachte Haarpasten bietet.